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Clickertraining leicht gemacht

Viviane Theby: 
Clickertraining leicht gemacht
Kynos
2012
Paperback, 96 Seiten
auch als E-Book erhältlich







Hundetraining mit dem Clicker hat in den letzten Jahren einen großen Aufschwung erfahren, aber noch immer trifft man häufig auf Fragen und Missverständnisse. Besonders Neulingen erscheint der Einstieg oft zu kompliziert und sie lassen sich von widersprüchlichen Meinungen verunsichern. Viviane Theby zeigt kurz und verständlich, worauf es wirklich ankommt und wie Sie schon in kurzer Zeit erstaunliche Erfolge mit Ihrem Hund erreichen. Lernen Sie die fast unbegrenzten, faszinierenden Möglichkeiten des Clickertrainings kennen und verändern Sie die Beziehung zu Ihrem Hund für immer – denn ab sofort wird er Sie verstehen!

Meine Meinung: 
Ein kleines, feines Büchlein, in dem nochmals das Wichtigste aus der Lerntheorie und dem Clickern wiederholt wird. Zudem werden auch mögliche Trainingswege für "Sitz", "Platz", "Steh", "Aus", "Bleib" und zwei Kunststücke geliefert. Für absolute Trainingsneulinge mag das Buch zu wenig Informationen liefern. Für mich persönlich war es eine gute Wiederholung. 

Clickertraining

Birgit Laser:
Clickertraining
Cadmos












Die neue Methode der gewaltfreien Hundeausbildung

Die neue Trainingsmethode aus den USA ist mehr als nur eine Modeerscheinung. Der Clicker ist eine Revolution in der Hundeausbildung. Er basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Verhaltensforschung und macht eine ganz neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund möglich. Mit dem richtigen "Click" wird der Hund vom bloßen Befehlsempfänger zum aktiven Partner.

When pigs fly! Training Successs with impossible dogs

Jane Killion:
When pigs fly! Training Successs with impossible dogs
Dogwise
2007







Does your dog come when called, heel properly when you go for a walk, and sit quietly when you ask him to? If your answer is a resounding "No!" then you may think you have an impossible dog, a "Pigs Fly" dog, one you may think can never be trained. But think again! Most kinds of dogs that people have trouble training (typically Hounds, Terriers, some Northern Breeds) actually have many characteristics that make them quite trainable-they are smart, they are good problem solvers, and they have strong drives to get what they want. If this describes your dog, then it's time to start working with your dog's nature, not against it. The key to training success with these dogs is to figure out what they find rewarding and then use those rewards to get the behavior you want. You'll be amazed at what your "bad" dog will do when you know how he thinks and what turns him on!

Call them stubborn, call them independent but don't give up!: Find out why you shouldn't train your Pigs Fly dog like he's a Lab or a Golden. Learn how to make your dog operant, a dog who willingly tries to seek out the right behavior in return for a reward instead of always trying to get away with something bad. You don't need to constantly feed your dog to get good behavior. Learn how to use play and other activities your dog enjoys as effective rewards.

Meine Meinung: 
Ich hatte anfangs bedenken: verstehe ich das Buch überhaupt? Doch obwohl der Englischunterricht schon einige Jahre zurückliegt, hatte ich mit der Sprache keine Probleme. Für einmal geht es hier, um "schwer erziehbare" Hunde und nicht Arbeitsjunkies.

Gerade die Clickergrundlagen sind mir schon bekannt. Trotzdem habe ich einige neue Inputs erhalten, so spielen wir jetzt öfters "Cheese ball recalls".  Ausserdem werden für einmal auch andere Probleme angesprochen (nicht nur das Ziehen an der Leine, sondern auch das Sture Stehenbleiben). Zum ersten Mal finde ich hier auch eine Beschreibung, wie man Verhalten als Belohnung brauchen kann. Und nicht zu vergessen: Die Autorin schreibt sehr amüsant und bringt auch immer wieder Geschichten von ihren "schwierigen" Bullterriern.

Schreck lass nach!

Heike Westedt: 
Schreck lass nach! Der Einfluss von Stress und Angst auf Gehirn und Verhalten 
CumCane 
2013 
Paperback, 106 Seiten







Die Biologin und Hundetrainerin Heike Westedt vermittelt in ihrem Erstlingswerk grundlegendes Wissen bezüglich Angst und Stress (beim Hund).  
Nach einem intensiven Theorieteil (für den interessierten Leser gibt es sogar noch Zusatzinformationen in grünen Kästchen) folgen sechs interessante Fallbeispiele. Den Abschluss bildet ein Praxisteil. Es wird kurz auf die Lerntheorie eingegangen und verschiedene Trainingsmethoden erläutert. Ebenso werden verschiedene Hilfsmittel vorgestellt. Dazu gehören laut Westedt nicht nur Clicker und Motivationsmittel, sondern auch Nasenarbeit, "Enriched environment" uvm. Den Abschluss bildet ein kurzes Kapitel zur Trainingsplanung. Gearbeitet wird selbstverständlich durchgehen mit "positiven" Methoden. 

Meine Meinung:
Leider sieht man dem Buch an, dass es im Eigenverlag erschienen ist. Einige Fotos sind verpixelt und es haben sich mehrere Layout-Fehler eingeschlichen (so stimmt die Inhaltsübersicht nicht mit den Seitenzahlen überein). Zudem wurden einige Hormone unterschiedlich geschrieben, was den Text nicht einfacher zu verstehen macht... Die grafischen Trainingspläne wären im Prinzip eine gute Idee, nur finde ich sie sehr schwer zum verstehen. Und ich habe bis heute nicht herausgefunden, was "AS+" bedeutet... 

Nichtsdestotrotz ein sehr empfehlenswertes Buch, damit wir unseren Hunden helfen können, möglichst angst- und stressfrei durch unsere Welt zu gehen. 

Mit Hunden sprechen

Jan Fennell:
Mit Hunden sprechen
Ullstein











Monty Roberts war ihr Vorbild, seine Arbeit mit Pferden eine Quelle der Inspiration. Jan Fennell hat die Methoden des "Pferdeflüsterers" für Hunde adaptiert, und wie Roberts geht es ihr nicht darum, den Willen der Tiere mit Gewalt zu brechen, sondern mit Blick auf die Instinkte und das Rollenverhalten der tiere mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Als Nachkomme des Wolfes an die strengen Regeln des Rudels gewöhnt, ist der Hund sich und seinen Instinkten seit Beginn der Domestizierung vor Zehntausenden von Jahren treu geblieben. Die Anforderungen, die der Mensch allerdings inzwischen an ihn stellt, sind häufig paradox und widernatürlich. Seine Degradierung zum Schosstier, Accessoire und Ergenis verrückter Züchtungen hat für eine Menge Missverständnisse in der Beziehung zum Menschen gesorgt.

In ihrem ersten Buch beschreibt Englands erfolgreichste Hundetrainerin unterhaltsam und anrührend, wie sie - veranlasst durch den tragischen Tod eines ihrer Hunde - über Alternativen zur konventionellen Hundeerziehung nachdachte und Schritt für Schritt lernte, sich mit Hunden zu verständigen.

Anhand vieler Beispiele von "Problemhunden", Beissern und Kläffern, Bestien, die Fahrradfahrer, Briefträger und jogger jagen, und die Jan Fennel fast alle erfolgreich therapieren konnte, erklärt sie Verhalten und Psyche der Hunde. Sie vermitteln auf eindrucksvolle Weise, wie sie mit den Tieren arbeitet und das "Besondere, das Mensch und Hund verbindet", wieder sichtbar macht. Ihre Methode gilt als neuer Meilenstein der Hundeerziehung.

Meine Meinung: 
Anfangs hatte ich ziemliche Mühe mit diesem Buch, v.a. Fennells Formulierungen ("Hundebesitzer", Mensch als "Alphahund"...) gefielen mir nicht. Dann begann ich über ihre "Methode" nachzudenken und einige Sachen habe ich sogar ausprobiert.

Hunde sind anders ... Menschen auch

Jean Donaldson:
Hunde sind anders ... Menschen auch - so gelingt die problemlose Verständigung zwischen Hund und Mensch
Kosmos
2000








Hunde sind nicht wie Lassie, sie denken und handeln nicht wie Menschen. Hunde sind anders.

Hunde sind soziale Raubtiere: sie suchen, schleichen sich an, jagen, zerren, bellen, erkunden ihr Revier, machen die Rangordnung aus. Alles ganz natürlich. Konflikte entstehen erst, wenn normales Hundeverhalten mit menschlichen Vorstellungen kollidiert.
Jean Donaldson eröffnet eine erfrischende und befreiende Perspektive für das Verhältnis von Menschen zu ihren Hunden: Schluss mit der Vermenschlichung und dem Rätselraten, warum der Hund dieses tut und jenes immer noch nicht begriffen hat.
Der neue Weg führt allein über Motivation, positive Bestärkung und Festigung durch Übung. So werden die natürlichen Anlagen in die von uns gewünschten Bahnen gelenkt. Bei Übungen und Spielen kann der Hund sein Verhalten ausleben.
 
So gelingt die Verständigung zwischen ungleichen Partnern!

Meine Meinung:  
Vom Thema her, ist es sehr ähnlich wie Thebys "Verstehen Sie Ihren Hund", nur taucht Donaldson wesentlich tiefer in die Materie ein und geht ausführlich auf verschiedene Hunde-/Menschenverhalten ein. Auch der Lerntheorie wird ein ganzes Kapitel gewidmet. Man findet auch Trainingsprogramme: über Sitz, Platz, Steh und Bleib bis Alleinbleiben und nichts-vom-Tisch-stehlen. Auch wenn Donaldson sehr unterhaltsam schreibt, fehlen doch die Bilder, die das ganze etwas anschaulicher machen würden. 
Und übrigens - Hunde lernen sehr wohl durch Beobachten! 

Wohlfühlspass für Hunde

Susanne Siebertz, Ilona von Treskow:
Wohlfühlspass für Hunde
Kosmos
2010









Glücklich und gesund - so wünschen wir uns das Leben für unsere Hunde! In der modernen Hundehaltung fühlen wir uns für die Gesundheit unserer Vierbeiner genauso verantwortlich wie für ihre sinnvolle Beschäftigung. Susanne Siebertz und Ilona von Treskow zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Hund gesund beschäftigen können - zu Hause und auf dem Spaziergang. Von der Leckerlisuche über Denksportaufgaben bis hin zu Dehnübungen. Angereichert mit zahlreichen Tipps aus der Hundephysiotherapie.

Meine Meinung:
Die meisten Bücher zeigen Beschäftigungsmöglichkeiten, um den Hund v.a. geistig auszulasten. In diesem Buch werden die meisten Übungen unter dem gesundheitlichen / körperlichen Aspekt erklärt (selbst Nasenarbeit ist hier nicht ganz unbedenklich!). Der Aufbau der Übungen ist aber nur sehr knapp beschrieben. Ausserdem wird sehr oft mit Locken gearbeitet, von dem ich kein grosser Fan bin.
Sehr schöne Aufmachung (nur das rosa Cover hätte nicht sein müsssen ;-)). Zwischen den Kapiteln finden sich kurze Lebensgeschichten von Hunden. Die Übungen verteilen sich auf die Kapitel Hausabeit (was hat "Hunde-TV" mit dem Thema zu tun?!), Kopfarbeit, Nasenarbeit, Körperarbeit und Laufarbeit.
Kurz: Ein schöne Buch, das mir einige neue Aspekte bezüglich der Hundebeschäftigung gezeigt hat.

Spiel- und Spassschule für Hunde

Celina del Amo:
Spiel- und Spassschule für Hunde - 200 Spiele, Tricks und Übungen
Ulmer
2008
2. Auflage
Hardcover, 127 Seiten







200 Spielideen, Übungen und Tricks für drinnen und draussen - mal mit Klick, mal ohne, aber immer nach den neuesten Erkenntnissen der Verhaltenskunde, hundelogisch 
Schritt für Schritt bringen Sie mehr Abwechslung ins Hundeleben - Spass und Spannung garantiert.

Meine Meinung: 
Im Prinzip wurde der "Spielschule für Hunde" (mit 108 Übungen) die "Spassschule für Hunde" (mit 58 Übungen) angehängt, wobei es erst in der "Spassschule" eine Einführung in die Lerntheorie und somit auch ins Clickern gibt Meiner Meinung nach, clickert man immer oder man clickert eben nicht; ein Mix ist für den Hund sehr schwierig. Der beschriebene Übungsaufbau in der "Spielschule" erfolgt nämlich noch durchgehend mit Locken und Körperteile des Hundes runterdrücken/schieben/... Trotzdem - genügend Ideen liefert das Buch ganz sicher!

Hundeschule

Viviane Theby:
Hundeschule: Motivieren, erfolgreich erziehen, Verhalten formen mit dem Clicker 
Kosmos
2010










Hundeerziehung mit viel Begeisterung und Motivation, ganz ohne Stress und Zwang, dafür steht Viviane Theby. In ihrer Hundeschule erklärt sie anschaulich und verständlich, wie Hunde lernen, welche Signale im Alltag wichtig sind und wie das Training in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. Von SITZ, PLATZ und FUSS bis hin zu kleinen Tricks, die allen Spaß machen. Zielgerichteter Trainingsaufbau - in Etappen zum Erfolg. Hör- und Sichtzeichen, die für den Alltag wichtig sind. Wie Hunde Signale verstehen lernen. EXTRA: Clickertraining.

Meine Meinung:
Trotz dem "praktisch-angehauchten" Titel ist es eher ein Grundlagenbuch zur Lerntheorie. Es hat grosse Ähnlichkeiten mit Thebys "Verstehe Deinen Hund", das Thema wird jedoch vertiefter behandelt. Neben der ganzen Theorie sind aber auch Praxis-Übungen eingestreut, bei denen Schritt für Schritt beschrieben, wie man vorgehen kann.  Ein tolles Theorie- und Clickerbuch! Auf die vielen Seitenhiebe auf andere Hundeschulen hätte die Autorin aber gut verzichten können. Negative Erziehungsmethoden werden wohl nicht mehr ganz so häufig angewandt, wie Theby es schildert.

Impulskontrolle

Ariane Ullrich:
Impulskontrolle - Wie Hunde sich beherrschen lernen; das Arbeitsbuch
MenschHund! Verlag
2012
2. Auflage
Paperback, 250 Seiten







Ihr Hund ist extrem? Bellt über die Massen, springt, rast, leckt sich oft oder zeigt ein anderes auffälliges Verhalten? Impulskontrolle ist das Zauberwort und beinhaltet von der normalen Erziehung bis hin zur Behandlung von ausgeprägten Krankeitsbildern alles, was mit Beherrschung, Ruhe, Aushalten und Abwarten können zusammenhängt.

Was genau Impulskontrolle ist, woher Störungen kommen, wie man vorbeugen kann und mit bestehenden Problemen umgeht, vermittelt dieses Arbeitsbuch.

Meine Meinung:
Nach einer kurzen Einführung (Was ist überhaupt Impulskontrolle?) geht die Autorin auf verschiedene Ursachen ein. Gleich zu Beginn folgt eine Einteilung in drei verschiedene Verhaltenstypen, auf die dann aber gar nicht weiter eingegangen wird. Danach folgt quasi der Übungsteil, wobei auch die Theorie nicht zu kurz kommt! Zuerst geht es um Prävention, danach folgen Übungen für den "Problemhund". Ein kurzes Kapitel befasst sich mit Stereotypien und Zwangshandlungen. Die Übungen sind vor allem dazu gedacht, den Alltag gemeinsam zu meistern. Gearbeitet wird mit dem Clicker, das Grundwissen zu dieser Trainingsmethode wird vorausgesetzt. Ullrich beschreibt Schritt-für-Schritt-Anleitungen und gibt teilweise auch Varianten an. Meiner Meinung nach gehören praktische alle vorgestellten Übungen zum Basiskönnen, das jeder Hund beherrschen sollte. Dementsprechend habe ich hier nicht unbedingt neue Anregungen gefunden.
Ullrich erklärt auch, wie Medikamente und die Ernährung Einfluss auf das Verhalten den Hundes haben.

Aufgelockert wird das Ganze durch Zeichnungen von Heinz Grundel.

Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden Hundehalter absolut lesenwert.

Erziehungsspiele für Hunde

Petra Führmann & Nicole Hoefs:
Erziehungsspiele für Hunde
Kosmos










"Sitz!", "Platz!" und "Komm!" beherrscht Ihr Hund - aber wie geht es nun weiter? Jetzt kommt die Kür zur Pflicht! Spielerische Übungen, die das Gelernte festigen, bringen Abwechslung in den Trainingsalltag. Mit witzigen Erziehungsspielen, auch für grössere Gruppen, sind Hund und Halter immer wieder neu gefordert. Langeweile hat keine Chance.
  • Erziehungsübungen für Fortgeschrittene
  • Spielideen für jeden Hundetyp?
  • Tricks, Apportieren, Übungen für Schnüffler, Fährte, Spiele für Clevere
  • Gruppenspiele - der spass für eine ganze Hundemeute und ihre Halter
  • Schritt-für-Schritt in Text und Bild

Ausserdem: 12 Trainingskarten zum Mitnehmen nach draussen mit 24 Übungen, Tricks und Spielen für Spaziergang und Hundeplatz.

Meine Meinung: 
Es sind einige wirklich gute Ideen beschrieben. Zur Zeit übe ich gerade den Spanischen Schritt mit meinem Hund... Auch toll finde ich, dass es ein Kapitel über Gruppenspiele gibt.

Der Hundeflüsterer

Paul Owens:
Der Hundeflüsterer - Sanfte Hundeerziehung, erfolgreiche Kommunikation, vertrauensvolles Miteinander
Kosmos







Positive Bestärkung und Erziehung ohne Zwang und Gewalt - mit diesen sanften und erfolgreichen Methoden arbeitet Paul Owens, bekannter Hundetrainer in den USA. Das Besondere an seiner Vorgehensweise: Er setzt beim Menschen Atemtechiken und Yoga ein, um sich auf die Übungen mit dem Hund einzustimmen. Denn die Emotionen des Hundehalters, seine Grundstimmung und möglicher Stress haben Auswirkungen auf den Vierbeiner, beeinflussen sein Verhalten und seine Aufmerksamkeit.

  • Was der Hund zum erfolgreichen Lernen braucht
  • Sanfte Erziehung Schritt für Schritt
  • Hilfe bei möglichen Problemen

Für ein vertrauensvolles Miteinander von Mensch und Hund.

Meine Meinung: 
Im Grossen und Ganzen ganz in Ordnung. Owens erwähnt viele Tipps und Tricks. Die Atemübungen können (aus oben genannten Gründen) sicher hilfreich sein. Ich bin jedoch nicht mit seinem Fütterungsplan (barfen) einverstanden. Ausserdem fehlen - meiner Meinung nach - die auflockerenden Bilder.

Mensch-Hund-Harmonie

Ekard Lind:
Mensch-Hund-Harmonie
Kosmos Verlag










Lind-art®, die neue Art, mit Hunden umzugehen, besticht durch Kreativität, Einfühlungsvermögen und eine Reihe neuer Methoden. Stimulation wird bei Ekard Lind erstmals nicht auf Beute oder Futter beschränkt, sondern bezieht alle Motivationsbereiche ein, die dem harmonischen Miteinander dienen und die Teampartner Mensch und Hund motivieren: Bewegung, Haltung, Berührung, Mimik, Gestik, Akkustik, Futter und Beute.

An Stelle von Zwang und Druck treten Lust, Freiwilligkeit und Engagement. Das Ergebnis lässt sich sehen: Mensch und Hund in Harmonie, vom Familienbegleiter bis hin zu sportlichen Leistungen jedweder Richtung und auf höchstem Niveau.

  • Ein neuer Weg in der Hundeausbildung
  • Von der Unterordnung zur Einordnung
  • Lust an Stelle von Muss
  • Üben bleibt Spielen - alle Übungen Schritt für Schritt

Meine Meinung: 
Naja, mir liegt Linds Methode einfach nicht. Zwar kann ich sicher einige Tipps in mein Training integrieren, das meiste finde ich dann aber doch ziemlich lächerlich.

Spielschule für Hunde

Celina del Amo:
Spielschule für Hunde - 100 Tricks und Übungen
Ulmer
2002
3. neu bearbeitete Auflage
Paperback, 190 Seite








Stöckchen holen und Pfote geben, das ist bald langweilig. Ihr Hund kann ja viel mehr! 100 Spielideen, Übungen und Tricks für drinnen und draussen. nach den neusten Erkenntnissen der Verhaltenskunde, hundelogisch! Schritt-für-Schritt-Anleitungen und viele Fotos zeigen Ihnen, wie Sie die Langeweile aus dem Hundeleben vertreiben - garantiert.

  • Grundausbildung: Sitz-Platz-Steh-Fuss, wie lernt der Hund spielerisch die wichtigsten Kommandos?
  • Übungen für den Alltag: Stellen Sie sich vor, Ihr Hund holt das Telefon, wenn es klingelt!
  • Jux-Befehle: Seil springen, Fussball spielen, Leckerchen auf der Nase balancieren - mit geduldigem Üben lernen Hunde fast alles!
  • Freizeit und Sport: Hunde haben Spass an der Bewegung und am Spiel - ob mit dem Frisbee, am Fahrrad, beim Agility oder auf dem Hundesportplatz.
  • Spielen und Toben: Vertiefen Sie die Beziehung zu Ihrem Hund durch Zieh-, Such-, Wasser- und Apportspiele und haben Sie gemeinsam jede Menge Spass dabei!


Meine Meinung: 
Es sind sehr viele Tricks Schritt für Schritt erklärt. Ein kleines Buch, in dem man viele Anregungen findet!

Clickertraining für Hunde

Martin Pietralla:
Clickertraining für Hunde
Kosmos








Wollten Sie schon immer wissen, was Delfine mit Hundeerziehung zu tun haben? Mit dieser unterhaltsamen Lektüre kommen Sie der Beziehung rasch auf den Grund, denn hier können Sie mitverfolgen, wie sich Verhalten, egal bei welchen Lebewesen, allein durch positive Bestärkung schrittweise verändern lässt - durch freundliche Zuwendung oder loben gelingt es ebenso spielend wie zum Beispiel durch clickern. Da wird man selber gleich richtig erfinderisch: Schon beim Lesen nämlich entwickelt man im Geiste Konzepte dafür, wie und wann diese clevere Methode in die Tat umgesetzt und beim eigenen Begleiter angewendet werden könnte - beim vier- wie zweibeinigen übrigens. (nicht der Original-Klappentext!)

Meine Meinung:
Für "Clickerer" gehört dieses Buch wohl zur Pflichtlektüre. Klar, Theorie gehört dazu. Nur leider ist dieses Kapitel sehr trocken. Deshalb habe ich davon auch nur die Hälfte davon mitbekommen. Beim praktischen Teil dann war ich voll dabei und das Kapitel konnte mir auch einige Anregungen geben.

Hunde spielend motivieren

Ekard Lind: 
Hunde spielend motivieren 
Natur Buch Verlag







„Richtig Spielen mit Hunden“ hat nicht nur eine Welle der Begeisterung ausgelöst, sondern auch ein echtes Umdenken in Kreisen professioneller Hundeausbilder eingeleitet. Wer Motivation und Spiel in die Tat umsetzen möchte, findet in diesem Band neue wertvolle, praktische Anleitungen. Hier kommt der Erfahrungsschatz zur Geltung, den der Autor auf ausgedehnten Vortrags- und Seminarreisen an Tausenden von Hunden gesammelt hat.
Zentrales Anliegen ist es, Phantasie, Intelligenz und nicht zuletzt die Techniken erfolgreichen Spielens schrittweise näherzubringen. Dabei soll die Vielfalt der Möglichkeiten und die Individualität des Hundeführers und seines vierbeinigen Begleiters nicht aus dem Auge verloren werden.
„Hunde spielend motivieren“, reich bebildert mit aussergewöhnlichen Aufnahmen, ist die ideale Ergänzung für jeden Praktiker, der es ernst meint mit dem „freudigen Hund“.

Meine Meinung:  
Es gab noch selten ein Buch, bei dem ich derart unmotiviert war... Ich brauchte ewig, bis ich mich durchringen konnte, es zu lesen. Ich persönlich finde, dass E. Lind etwas übertreibt. Im Grossen und Ganzen (Schnauzengriff) stimmt es zwar schon, aber ich bin immer noch ein Mensch und kein Hund (obwohl gewisse Leute vielleicht anderer Meinung wären ). Mir kann man ja schon wissenschaftliche Texte vorlegen und ich verstehe sie im Normalfall auch, aber der Autor gebraucht doch gar viele Sachwörter aus dem Pädagogikbereich. Ausserdem scheint er ein grosser Fan von Fussnoten zu sein und gebraucht das Buch um gleichzeitig auch noch Werbung für seine anderen Veröffentlichungen zu machen... Zudem ist mir der Unterschied zwischen Motivation und Spiel nicht ganz klar geworden, aber vielleicht habe ich das auch einfach nur überlesen...